Freitag, 19. August 2011

Der wahrhaftige Volkskontrolleur von Andrej Kurkow


Allgemeine Infos:
Format: Gebundene Ausgabe
Preis: (D) 22,90 €
Seiten: 430
Verlag: Haymon Verlag
Erscheinungstermin: 8. August 2011
ISBN: 978-3852186795
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Inhalt:
Pawel Dobrynin wurde unerwartet zum Volkskontrolleur auf Lebenszeit für die ganze Sowjetunion gewählt. Kurz nach der Wahl tritt er seine Reise durch die Sowjetunion zu seinem Kontrolleursposten an. Während dieser Reise begegnen ihm viele verschiedene Persönlichkeiten und er sieht viele Abnormitäten. 


Umschlag / Preis:
Den Umschlag finde ich attraktiv und interessant gestaltet, allerdings finde ich es immer schrecklick ein Hardcoverbuch + Papierumschlag zu haben, da der Papierumschlag immer leidet, egal ob in der Handtasche oder auf dem Tisch. Preislich gesehen sind 23 € für die Qualität des Buches ok, allerdings ist es inhaltlich gesehen ärgerlich.


Meine Meinung zum Inhalt:
Vom Inhalt bin ich nicht sehr begeistert. Leider wurden die Sowjets immer mit besonders langen Namen bestückt und die Anrede war immer Vor- oder Nachname (z.B. entweder Pawel oder Dobrynin) was bei mir zu Anfang viel Verwirrung stiftete und das Lesen als mühsam gestaltet. 
Desweiteren gibt es im Buch vier Handlungsstränge. Zu Beginn dachte ich, dass alle vier Geschichten irgendwann aufeinander treffen, doch leider passierte das nicht. Nach dem Buch bleibe ich also mit Unverständniss zurück, da der Autor im Grunde vier Bücher geschrieben hat und diese einfach wild durcheinandergemixt hat. Aber ich muss zugeben, dass ich den Handlungsstrang rund um den einsamen Schulleiter sehr interessant fand. 
Desweiteren war der von anderen als "herausragend" betitelte Schwarze Humor für mich nicht zu finden. Entweder liegt das einfach an meinem fehlendes Vorwissen oder weil der Schwarze Humor aufgrund der anderen Nationalität schwer zu verstehen ist. 
Für mich gestaltetet sich das Lesen als sehr mühsam und wenig unterhaltend, da mir einfach die Verbindung zu dem Land und der Zeit fehlt. Wahrscheinlich geht es einem "Ausländer" ähnlich, wenn man ihm so ein Buch vorlegen würde, beispielsweise "Deutschland schafft sich ab" 
(Der Vergleich ist natürlich inhaltlich ehr weniger gegeben) 



Fazit:
Meiner Meinung nach ist das Buch nicht schlecht, jedoch aber auch keins was man lesen muss. Es ist schwierig in das Thema einzusteigen und eine Verbindung zu den einzelnden Handlungssträngen aufzubauen. 
Am Ende gebe ich nur eine klitzekleine Leseempfehlung für alle, die auf alternative Buchkost stehen :)







Als letztes noch vielen Dank an
die mir das Buch zur Verfügung gestellt haben :)

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