Donnerstag, 13. Oktober 2011

Die Lumpenprinzessin von Petra Welzel


Allgemeine Infos:
Format: Taschenbuch
Preis: (D) 8,99 €
Seiten: 432
Verlag: Fischer
Erscheinungstermin: 2. Auflage 1. Juni 2011
ISBN: 978-3596180127
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Inhalt:
1178 in Wachau: Uta wächst als Unfreie auf, kann jedoch ihre Stellung nicht akzeptieren. Am meisten verabscheut sie den Grausamen Graf Kuenringer der ihrem Jugendfreund Karl Unrecht antut. Ihr versuch Lesen zu lernen, um sich aus ihrem Leben als Unfreie zu befreien, scheitert. Jedoch gelingt ihr unglaublicher Plan, sich als Adelige auszugeben: Sie behauptet adelig geboren zu sein und steigt dadurch in die Welt der Adeligen auf. Aber welchen Preis muss sie für ihre Lügen bezahlen?

Meine Meinung zum Inhalt:
Dieses Buch ist unheimlich flüssig zu lesen und sehr angenehm. Im Gegensatz zu anderen Historischen Romanen wird auf sexuelle Gewalt nahezu komplett verzichtet.
Die Geschichte an sich fand ich sehr interessant und ausgeklügelt, da sie auch die Situation der Frau in der damaligen Zeit beschreibt. Allerdings war mir die Teilung der Personen zu klar in Gut und Schlecht aufgeteilt und die Protagonisten waren auch nicht scharf genug gezeichnet.
Bei männlichen Personen  gab es nur die Aufteilung Schrecklich, gewalttätig und ohne Mitleid oder der Mann stand unter dem Pantoffel der Frau.
Außerdem war mir das Mädchen Uta zu naiv und hat mir zu wenig aus Fehlern gelernt. Vor allem war sie aber für die damalige Zeit doch sehr aufmüpfig. Vor allem habe ich aber die plötzlich entstandene Freundschaft zu Balduin nicht verstanden, da diese zu Beginn befeindet waren und der Meinungsumschwung im Buch nicht erklärt wurde.
Gut fand ich jedoch, dass zuerst alle Protagonisten an einem Ort waren und die Geschichten der einzelnen Personen sich von dort weg entwickelt haben. Es war sehr spannend zu sehen, was aus den einzelnen Personen wurde.
Leider gab die Geschichte keinen großen Einblick in die Adelige Welt, wie ich es eigentlich erwartet habe. Außerdem waren die Wirrungen mit Uta, ihrer Mutter und ihrer leiblichen Mutter doch sehr abstrakt und einfach zu dick aufgetragen.

Fazit:
Alles in allem hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Jedoch war es mir schlussendlich aufgrund der Personenzeichnung zu Oberflächlich.


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