Mittwoch, 8. August 2012

Die Poison Diaries 1 von Maryrose Wood

Allgemeine Infos:
Format: Hardcover
Preis: (D) 14,95 €
Seiten: 272
Verlag: Fischer
Erscheinungstermin: 1. Juni 2011
ISBN: 978-3841421241
Kaufen bei: amazon

Inhalt:
Um 1800: Jessamine lebt mit ihrem Vater in einer verlassenen Kapelle im Norden Englands. Sie führt ein stilles, von Jahreszeiten geprägtes Leben. Jessamines Vater ist Botaniker, seine Leidenschaft sind Heil- und Giftpflanzen. In einem verborgenen Giftgarten züchtet er mächtige tödliche Gewächse, sorgsam darauf bedacht, seine Tochter von der Gefahr fernzuhalten. Als eines Tages Weed auftaucht, ein rätselhafter Fremder mit absinthgrünen Augen, verfällt Jessamine ihm sofort. Doch kaum haben die beiden zueinander gefunden wird das Mädchen sterbenskrank.

Meine Meinung zum Inhalt:
Ich finde, dass die Inhaltsangabe unheimlich vielversprechend klingt und habe deswegen auch einen richtig spannenden Auftakt zu einer Jugendserie erwartet. Leider hat das Buch es geschafft, dass ich die Reihe nicht weiterverfolgen werde. Zum Glück gibt es auch kein Ende, dass große Fragen offen lässt. Dadurch komme ich gar nicht in Versuchung aus reiner Neugier weiter zu lesen.
Nun aber mal zum Inhalt: Das ganze Buch plätschert nur so dahin. Es gibt keinen Vernünftigen Spannungsbogen. Es ist für einen als Leser sofort erkenntlich, wenn etwas nicht stimmt sodass man schnell einen Verdacht äußern kann. Die Krankheit des Mädchens ist sehr verwirrend und die Ursache völlig vor rausschaubar. Das Buch leidet meiner Meinung nach stark darunter, dass die 3 Protagonisten mit Pflanzen alleine sind. Dadurch können kaum überraschende Aspekte in die Geschichte integriert werden.
Außerdem muss ich sagen, dass mir die Geschichte zu "mystisch" wurde. Der Klappentext klingt nach einem Mädchen und einem Mann, die sich gut mit Pflanzen auskennen. Der Junge taucht dann zufällig bei den Beiden auf. Bekommen tut man allerdings folgendes: Der Mann kennt sich gut mit den Pflanzen aus, das Mädchen kümmert sich nur um die Beete der Heilpflanzen. Der Junge wird dann von einem Psychater an die Beiden verschenkt. Außerdem hat er eine besondere Gabe.
Ich verrate die Gabe jetzt natürlich nicht, vielleicht möchte ja noch jemand das Buch lesen. Jedenfalls wirkt die Gabe auf mich unrealistisch und viel zu abgedreht.

Fazit:
Leider ist die Geschichte nicht so gut durchdacht wie erwartet: wenige Personen und unglaubwürdige Gaben!


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