Dienstag, 7. August 2012

Good Girls von Laura Ruby


Allgemeine Infos:
Format: Hardcover
Preis: (D) 14,95 €
Seiten: 284
Verlag: Bastei Lübbe (Boje)
Erscheinungstermin: 18. Februar 2010
ISBN: 978-3414821188
Kaufen bei: amazon

Inhalt:
Seit Audrey den coolen Luke auf einer Party geküsst hat, kann sie an nichts anderes mehr denken als an Luke, Luke, Luke ...
Aber dann passiert es: Am nächsten Tag in der Schule erntet sie hämische Blicke, Getuschel und Gekicher. Der Grund: Jemand hat heimlich ein Foto von Luke und ihr im Bett gemacht. Und dieses Foto wird von Handy zu Handy und von Computer zu Computer weitergeschickt. Bis alle, aber auch wirklich alle, an der Schule es gesehen haben. Audrey hat nur noch einen Gedanken: Allen zu beweisen, dass sie keine Schlampe ist...


Meine Meinung zum Inhalt:
Von diesem Buch habe ich erwartet, dass es ein schöner seichter Mädchenroman mit einem Happy-End ist. Die Leseempfehlung des Verlages von 14 bis 17 Jahren hat mir da auch große Hoffnung gemacht.
Bekommen habe ich ehr eine Art Softporno. Die sexuellen Aktivitäten der Protagonistin wurden unglaublich detailliert beschrieben. So stark ist mir das noch in keinem anderen Buch begegnet.
Die Reaktion der Schüler ist verständlich, moralisch gesehen natürlich nicht. Ich denke, dass es nicht verwunderlich ist, dass dieses Foto die Runde gemacht hat und immer weiter verschickt wurde. Nicht verständlich war für mich die Reaktion und Einstellung der Schule von Audrey. Diese wollten Audrey nämlich bestrafen, da sie ja schließlich mit dem was sie auf dem Foto tut nicht als Vorbild hinhalten kann. Das wirkt für mich absolut unglaubwürdig. Ich weiß nicht, ob die Schule sich in Amerika so stark in das Privatleben seiner Schüler einmischt. In Deutschland bekommt man meines Wissens nach zu mindestens keine Strafe, wenn man auf einer Party den Freund oral befriedigt, das heimlich fotografiert wird und dann von Schüler zu Schüler geschickt wird.
Außerdem verstrickt Audrey sich in Bezug der sexuellen Aktivitäten immer wieder in Widersprüche. Ich habe ja Verständnis dafür, dass sie ihren Eltern nicht sagen möchte wie viel sie schon ausprobiert hat. Allerdings wird der Leser dabei immer wieder mit verwirrt.
Leider kann ich auch nicht sagen, dass dieses Buch richtig deutlich Werte an Mädchen vermittelt. Es ist zwar den Töchtern der Mütter gewidmet. Aber als "Vorbild" kann Audrey nicht dienen. Es gibt also keine Moral am Ende, wie z.B. du solltest deine Jungfräulichkeit nicht einfach an den Nächstbesten verschenken. Das fand ich wirklich schade!

Fazit:
Leider kein unschuldiges Mädchenbuch über die erste Liebe, sondern ein kleiner Softporno ohne direkte Wertevermittlung! Schade!!!


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