Donnerstag, 9. August 2012

Nacht, komm! von Agnes Hammer


Allgemeine Infos:
Format: Broschiert
Preis: (D) 12,95 €
Seiten: 285
Verlag: Script5
Erscheinungstermin: 1. September 2011
ISBN: 978-3839001257
Kaufen bei: amazon

Inhalt:
Lissy Winterhart, notorische Schulschwänzerin, aufbrausend und gelegentlich gewalttätig, muss in einem städtischen Altenheim Sozialstunden ableisten. Als eine der Pflegerinnen ermordet aufgefunden wird, fällt der Verdacht sofort auf die vorbestrafte Lissy. Sie hat kein Alibi für die Tatzeit, dafür aber ein handfestes Motiv: Denn sie hat sich Knall auf Fall in Daniel verliebt, den Freund der Ermordeten. So sehr, dass sie ihm mehr vertraut, als sie sollte...

Meine Meinung zum Inhalt:
Irgendwie habe ich von diesem Buch wesentlich mehr erwartet! Es war einfach nur langweilig und verwirrend. Lissy als Protagonistin war mir recht unsympathisch und hatte ganz komische Abwandlungen. So hat sie z.B. in sich immer ein Monster gespuert, dass an ihrem Bauch kratzt. Das hat sie eigentlich staendig, da sie entweder wuetend, besorgt oder verwirrt ist. Durch das Monster hat sie dann auch staendig schmerzen im Bauch und streichelt sich den. Alles irgendwie sehr verwirrend und fuer mich auch ehr unpassend. Ich finde dass man ihr aufbrausendes Temperament anders besser haette darstellen koennen.
Die Inhaltsangabe hat auf mich so gewirkt, als wuerde eine Liebesgeschichte zwischen Daniel und Lissy entstehen. Da wurde ich jedoch auch entaeuscht, denn eigentlich sind sie nur miteinander ins Bett gegangen. Auch war Daniel gar nicht der Freund der Ermordeten, denn auch die hatten nur eine lockere "Beziehung". Es gab aber nicht nur in aller Huelle und Fuelle lockere Beziehungen! Nein! Lissy konnte zusaetzlich auch noch mit einer schweren Familiensituation aufwarten, die von mir teilweise als stoerend empfunden wurde.
Das Ende war dann doch sehr abrupt. Der Moerder, samt Verhaftung wurde in 2 Seiten abgespeist. Danach kam dann auch nur noch ein kurzer Prolog. Das ging mir eindeutig zu schnell!
Leider war auch das Erraten des Moerders nicht sonderlich spannend. Durch verschiedenste Andeutungen hatte ich mich als Leserin schnell auf Daniel eingeschossen. Das hat dem Buch natuerlich zusaetzliche Spannung genommen. Ob ich aber am Ende recht hatte, muesst ihr selber nachlesen ;)

Fazit:
Ein ehr schlechter Jugendthriller, der bei mir keine Leselust hervorrufen konnte!


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