Donnerstag, 11. Oktober 2012

Der will doch nur spielen von Meg Cabot




Allgemeine Infos:
Format: Taschenbuch
Preis: (D) 8,99 €
Seiten: 320
Verlag: blanvalet
Erscheinungstermin: Juli 2011
ISBN: 978-3-442-37567-7
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Inhalt:
Kathleen arbeitet seid noch nicht mal einem Jahr in der Personalabteilung des New York Journals, als sie einer beliebten Kollegen kündigen soll. Genau von dieser wird sie aufgrund einer unrechtmäßigen Kündigung verklagt. Nebenbei ist sie auf Wohnungssuche, da sie ihre Jugendliebe verlassen hat, weil er sie auch nach 10 Jahren Beziehung noch nicht heiraten wollte! Als sie dann ihrem Anwalt begegnet, passiert ihr ein Missgeschick nach dem nächsten und die Situation gerät außer Kontrolle...

Meine Meinung zum Inhalt:
Ich wundere mich jedes mal darüber, dass mittlerweile auf Frauenromanen immer öfter süße kleine Tiere zu sehen sind. Auch der Titel dieses Buches "Der will doch nur spielen" nimmt ein bisschen Bezug auf den niedlichen Hund daneben! Leider kann man sich den Zusammenhang zwischen Buch und Cover/Titel abschminken. Selbst der englische Titel "Boy Meets Girl" ist da einfallsreicher und auf jeden Fall passender.
Dafür ist das Buch, wie es sich für typischen Chick-Lit gehört, sehr kurzweilig und sorgt für die eine oder andere unterhaltsame Stunde!
Zu Beginn des Buches war ich schon gespannt, wie ich mit einem Buch klar komme, dass komplett nur aus Tagebucheinträgen, E-Mails, Anrufbeantwortern, Chatprotokollen und bekritzelten Speisekarte besteht. Am Ende war ich dann leider doch ziemlich genervt. Durch diese ganzen Abbildungen der menschlichen Kommunikation war es mir nicht möglich eine Beziehung zu der Protagonistin Kathleen - kurz Kate - aufzubauen. Es wirkte auf mich alles sehr unpersönlich, einzig allein die Kommentare von Kates bester Freundin Jennifer - kurz Jen - konnten mich aufheitern und haben mich auch ab und zu laut lachen lassen.
Die Autorin konnte sich auch leider nicht für eine Sichtweise der Dinge entscheiden. Ständig wurde einem der E-Mailverkehr zwischen anderen Personen gezeigt, sodass ich als Leserin nicht mehr das Gefühl hatte das Kate wirklich die Protagonistin der Geschichte ist. Zu oft hat sich Meg Cabot in anderen Handlungssträngen verloren und Kathleen in die Hintergrund gestellt.
Hätte Meg Cabot ihre Geschichte auf traditionelle Art geschrieben, ohne To-Do-Listen, Rechnungskritzelein und ähnlichem, hätte mir das Buch bestimmt deutlich besser gefallen. Denn so musste ich als Leserin oft Signaturen, wie z.B.

Diese E-Mail ist vertraulich und ausschließlich zur Kenntnisnahme des Empfängers gedacht. Sollten Sie diese E-Mail versehentlich erhalten haben, informieren Sie bitte den eigentlichen Empfänger, und löschen Sie sie anschließend aus sämtlichen Ordnern. Cabot, Meg: Der will doch nur spielen, Juli 2011, S. 32

überspringen. Ansonsten hätte ich vermutlich den Verstand verloren, da die Signaturen sehr oft vorkam. Die Tagebucheinträge von Kate waren für mich sehr mühsam zu lesen, da sie alle in kursiver Schrift gedruckt waren. Das strengte meine Augen sehr an und nahm mir den Spaß am Lesen.
Prinzipiell hat mir die Geschichte also gefallen und ich würde weitere Bücher von Meg Cabot lesen. Sollten diese allerdings in der Aufmachung gleich sein, werde ich darauf verzichten!

Fazit:
Ein typischer Chick-Lit-Roman der mir durch seine besondere Aufmachung leider überhaupt nicht gefallen hat!


Kommentare:

  1. Ich liebe die Bücher von Meg Cabot, nur mag ihre diese Bücher nicht, die nur in Emails verfasst sind. Irgendwie komm ich mit denen nicht wirklich klar...Deshalb kann ich deine Rezension auch gut nachvollziehen.

    Liebe Grüße
    Sibel

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  2. Hmmm... ich kann mit Büchern die auf diese Weise geschrieben sind ja auch nichts anfangen.
    Also ist es leider so gekommen, wie wir beiden es schon geahnt haben ;-)
    Das nächste wird sicher besser :-)

    Liebe Grüße,
    Nadine

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Vielen Dank für deinen Kommentar!
Schaue doch in ein paar Tagen noch einmal vorbei, dann findest du bestimmt eine Antwort von mir ;)

 
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