Mittwoch, 24. Oktober 2012

Hypnose von Sina Beerwald




Allgemeine Infos:
Format: Taschenbuch
Preis: (D) 8,99 €
Seiten: 400
Verlag: Heyne
Erscheinungstermin:
13. August 2012
Kaufen bei: Amazon






Klappentext:
Ein eiskalter Mord im Freundeskreis. Die Journalistin Inka Mayer hat Zweifel am Geständnis ihrer Freundin Annabel. Inka hegt den Verdacht, dass Annabel das Opfer eines Klinikleiters ist, der unter Hypnose Experimente an ahnungslosen Patienten durchführt – und bei dem sie beide in Behandlung sind. Oder ist Hypnose so harmlos, wie er sie glauben machen will? Irgendwer hat es auch auf die Journalistin abgesehen. Ein Spiel um freien Willen, Wirklichkeit und Paranoia beginnt. Ein Spiel auf Leben und Tod.


Meine Meinung zum Inhalt:
Für mich klang der Klappentext unheimlich verlockend, sodass ich es einfach lesen musste! Das Cover ist leider nicht ganz mein Fall, da es mich von der Aufmachung an "Der Regler" von Max Landorff erinnert.
Besonders gespannt war ich aber natürlich auf den Inhalt! Kann eine Autorin, von der bisher immer nur Historische Romane veröffentlicht wurden, auch Thriller schreiben?
Dies kann ich gleich zu Anfang mit einem klaren JA! beantworten! Nach diesem Buch würde ich Sina Beerwald am liebsten anflehen sich nur noch auf Thriller zu konzentrieren und die Historischen Romane einfach zurückzustellen!
Das Thema des Buches, Hypnose, ist wirklich schlau gewählt. Wer hat denn nicht schon einmal darüber nachgedacht, was passiert wenn man unter Hypnose steht? Ist es wirklich möglich, dass ein Hypnotiseur jemanden zum Mord anstiften kann? Wenn man jemanden durch Hypnose das Rauchen abgewöhnen kann, sind dann nicht auch negative Sachen möglich?
Für mich war dieses Thema höchst interessant und ich hatte das Gefühl, dass die Autorin sich damit auch stark auseinandergesetzt und gut recherchiert hat! Mein Unbehagen der Hypnose gegenüber hat das Buch nur gesteigert, sodass eine Hypnose für mich auf gar keinen Fall in Frage kommt!
Mir war es nicht möglich, dem Täter vorher auf die Spur zu kommen. Die Autorin hat mich von einer Sackgasse in die nächste geschickt und immer wenn ich das Gefühl hatte, den Mörder bald aufdecken zu können, kam eine weitere unerwartete Wendung!
Die Protagonistin Inka war für mich unheimlich sympathisch und ich konnte mit ihr mitfühlen. Leider finde ich den Klappentext etwas schlecht gewählt, da er für mich so klingt, als würde die Journalistin Ermittler spielen. Es ist ehr so, dass Inka psychische Probleme hat, da sie vor einem halben Jahr ihr Kind tot geboren hat. Nach dem sie das erste Mal wieder eine kleine Party für ihre Freunde schmeißt, wird der Freund ihrer besten Freundin Annabel umgebracht. Diese legt ein Geständnis ab und zieht die Schuld auf sich.
Wie jede beste Freundin, kann Inka ihr das natürlich  nicht glauben. Schließlich hatten die beiden erst kurz vorher total verliebt ihre Verlobung bekannt gegeben! Doch nicht nur bei dem Mord treten Ungereimtheiten auf, auch in ihrem eigenen Leben geht einiges schief. Sie fühlt sich verfolgt und bedroht! Während der Jagd nach dem wahren Mörder kommt Inka der wahren Bedrohung immer näher!
Inka war für mich eine Protagonistin mit Tiefgang! Ich konnte ihre Verzweiflung gerade zu spüren. Durch die fielen wirren Momente der Protagonistin, fiel es mir oft schwer in dem Buch Realität und Fiktion zu unterscheiden. Für mich hat das aber den Reiz des Buches ausgemacht!
Die Auflösung war für mich völlig überraschen und absolut unerwartet! Niemals hätte ich diesen Verdacht gehegt  Die Autorin hat an dieser Stelle eine Meisterleistung vollbracht und mich gehörig an der Nase herumgeführt...

Fazit:
Ein packender Thriller, der mein Unbehagen gegenüber der Hypnose nur noch verstärkt hat!

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