Freitag, 5. April 2013

Der Prophet des Todes von Vincent Kliesch



Der Prophet des Todes von Vincent Kliesch

Abschluss der Julius-Kern-Trilogie
Verlag: blanvalet
Taschenbuch, ca. 384 Seiten
ISBN: 978-3442377978
Preis: 9,99 €




Klappentext:
Eine geheimnisvolle Vorhersage kündigt zwei rätselhafte Todesfälle in Berlin an. Wer steckt hinter der seltsamen Botschaft? Hauptkommissar Julius Kern beginnt zu ermitteln – und erhält kurz darauf selbst eine Todesprophezeiung. Er wird von dem Fall abgezogen, doch inoffiziell ermittelt er weiter. Denn der Prophet des Todes hat keinen Zweifel daran gelassen, dass nur eine Begegnung mit Kerns Erzrivalen Tassilo Michaelis das Rätsel lösen und die Familie des Kommissars retten kann ...

Meine Meinung zum Buch:
Für mich hat sich Vincent Kliesch langsam aber stetig zu einem DER deutschen Thrillerautoren gemausert. Zwar ist bis jetzt "nur" die Trilogie rund um den Hauptkommissar Julius Kern auf dem Buchmarkt, aber trotzdem ist auf ihn verlass! Der Schreibstil des Autoren ist von Anfang an packend und sehr einnehmend. Gespickt ist die spannende Geschichte mit lustigen kleinen Anekdoten  die für mich die Bücher des Autoren ausmachen. Selbst in einem Thriller kann man seine anderen beruflichen Aktivitäten als Stand-Up-Comedian erkennen.
Die Geschichte an sich ist, wie eigentlich immer, gut strukturiert, logisch aufgebaut und wartet mit einigen Überraschungen auf. Wie schon in den beiden vorangegangenen Teilen taucht auch hier wieder der Serienmörder Tassilo auf. Vincent Kliesch schafft es in jedem seine Bücher in mir die Sympathie für den Psychopathen zu wecken. Im Grunde ärgere ich mich jedes Mal, dass ich Tassilo auf seine Art mag und auch verstehen kann. Ich denke mir geht es da wie dem Ermittler Julius Kern. Auf der einen Seite geht es nicht mit ihm, aber auf der anderen Seite ist er besonders mit dem Blick auf die aktuellen Ermittlungen sehr nützlich.
Nichts scheint in diesem Thriller so zu sein wie es ist! Immer wenn ich dachte ich hätte den Täter gefunden kam eine neue Wendung in die Geschichte, sodass ich wieder ratlos war.
Die Auflösung des Falles fand ich unheimlich aufregend und auch die Beziehung zwischen Tassilo und Julius Kern wurde noch mal auf eine ganz besondere Weise beleuchtet. So konnte ich die beiden Protagonisten ruhigen Gewissens, aber nicht unbedingt gerne, gehen lassen!

Fazit:
Ein toller Abschluss der Trilogie rund um den Ermittler Julius Kern!



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