Freitag, 7. Juni 2013

Stirb, mein Prinz von Tania Carver




Stirb, mein Prinz von Tania Carver

Teil 3 der Marina-Esposito-Thriller
Verlag: List Hardcover
broschiert, ca. 519 Seiten
ISBN: 978-3471350782
Preis: 14,99 €

Klappentext:
Ein altes Haus soll abgerissen werden. Da entdecken die Arbeiter etwas Grauenhaftes im Keller: einen Käfig aus Menschenknochen. Und darin ein verwahrlostes Kind. Wer ist dieser Junge? Wer hat ihm das angetan? Mit ihren Ermittlungen stören Kommissar Phil Brennan und Profilerin Marina Esposito einen kaltblütigen Menschensammler, der seit mehr als dreißig Jahren einem grausamen Ritual folgt. Und dieser Killer duldet keine Einmischung. Er will den Jungen zurück.

Meine Meinung zum Buch:
Nach dem die beiden Vorgänger dieses Buches "Entrissen" und "Der Stalker" für mich einfach nur brillant, super spannend und recht brutal waren, habe ich mich voller Vorfreude auf "Stirb, mein Prinz" gestürzt. Wieder ermittelt man als Leser mit dem Kommissar Phil Brennan und der Profilerin Marina Esposito. Die beiden hatte ich als interessantes Pärchen im Kopf, dessen Beziehung zueinander auch die ein oder andere spannende Szene bietet.

Leider war das in "Stirb, mein Prinz" ehr weniger. Die beiden redeten kaum miteinander, weil Phil Brennan eine ach-so-brisante Ahnung hatte. Dadurch hat er sich jedoch auch völlig vor mir verschlossen und ich hatte irgendwann keine Nerven mehr, mich mit ihm zu beschäftigen.
War ich zu Anfang von der ganzen Geschichte absolut gefesselt und gruselte mich, als der Junge in dem Keller gefunden wurde, flacht es schnell zu einer undurchsichtigen Rateshow ab. Nach etwa 100 Seiten tauchten die schlechten Erinnerungen aus Phil Brennans Kindheit auf, um die er ein riesen Geheimnis gemacht hat. Leider war das jedoch für den Leser total leicht zu durchschauen, sodass ich die darauffolgenden Rate- und Versteckspielchen zwischen ihm und seiner Freundin Marina Esposito als absolut überflüssig empfunden habe.
Des Weiteren verstrickte sich die Autorin in dem ganzen undurchsichtigen Nebel etwas, sodass sie den Fall und das grausame Ritual aus den Augen verlor.
Zum Schluss hat Tania Carver dann endlich zu alter Form zurück gefunden und mein Durchhaltevermögen mit spannenden, gruseligen Szenen belohnt. Die Auflösung des Täters war zwar etwas abrupt und für mich als Leser zuerst auch sehr unverständlich, aber darüber konnte ich in dem Moment über weg sehen.
Was mich aber bei dem Buch neben 300 Seiten langweiligem Leerlauf am meisten gestört hat, ist der Titel des Buches. Waren die Titel der vorangegangenen Bücher immer passend gewählt, ist es diesmal leider nicht so. Natürlich klingt "Stirb, mein Prinz" absolut spannend, allerdings konnte ich den Prinz im ganzen Buch nicht wirklich finden. Da ist der Originaltitel "Cage of Bones" doch wesentlich passender!

Fazit:

Ich hoffe das dieser langatmige und nur zu 1/4 spannende Thriller ein einmaliger Ausrutscher der Autorin war und sie bald zu alter Form zurück findet!




Probe lesen und kaufen kannst du das Buch übrigens hier!

Vielen Dank an den Ullstein-Verlag und BloggdeinBuch für das Leseexemplar!

Kommentare:

  1. Hallo Julia,

    wir haben dich getaggt, vielleicht hast du ja Lust, mitzumachen. :)
    http://nikas-leseblog.blogspot.de/2013/06/tag-11-fragen.html

    LG
    Nana & Nika

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  2. Schöne Rezi :)
    Ich wollte das Buch auch total gerne lesen, aber jetzt lese ich eigentlich nur Meinungen, die entweder von einem total schlechten oder nur eonem "so lala" buch reden..schade :(
    Mal schauen, ob ich es mir irgentwo leihen kann, dann lese ich es vlt auch mal ;)
    Leibe Grüße

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Vielen Dank für deinen Kommentar!
Schaue doch in ein paar Tagen noch einmal vorbei, dann findest du bestimmt eine Antwort von mir ;)

 
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