Freitag, 14. Juni 2013

Wie Gespräche mit Autoren Entscheidungen verändern können










Ihr kennt das bestimmt auch: ihr sprecht mit einer Autorin oder einem Autor und die Person ist so nett, dass ihr unbedingt ihr Buch lesen wollt! Ganz egal, ob es in euer Lieblings- oder Hassgenre gehört.

Bei mir ist das natürlich auch so. So habe ich den Autor Eric Berg auf der Leipziger Buchmesse kennengelernt. Er war so sympathisch und hat mit einer so großen Begeisterung von seinem Buch erzählt, dass ich seine nachfolgenden Bücher auch lesen würde, wenn mir das erste nicht gefallen hätte!
Vor einiger Zeit habe ich meine Rezension zu Himmelskinder von Marion Feldhausen veröffentlicht. Der stärkste Kritikpunkt dabei war, dass das Buch vom Verlag als superspannender Psychothriller vermarktet wurde, meiner Meinung nach aber ehr wie ein Roman wirkte. 
Vor Kurzem hat sich nun die Autorin per E-Mail bei mir gemeldet und mich aufgeklärt, dass ihr Buch eigentlich auch ein Roman sein sollte und darum gebeten doch den Nachfolgeband "Friedensengel" zu lesen und zu rezensieren.
Für mich war es kurz nach dem Lesen des Reihenauftaktes eigentlich unvorstellbar Friedensengel zu lesen. War es mir doch einfach zu langweilig und zu wenig Psycho. Nach dem die Autorin mich aber so lieb gefragt hat und meine Erwartungen sich durch ihre Aufklärung geändert haben, bin ich versucht dem ganzen eine zweite Chance zu geben. Ich werde im Juli also Friedensengel lesen!

Wie sieht es da bei euch aus?
Lasst ihr euch auch von Gesprächen mit Autoren beeinflussen? 

Ich merke auch, dass mich Verlagsmitarbeiter total beeinflussen können. Wenn ich merke, dass vom Verlag jemand absolut und mit voller Seele von dem Buch überzeugt ist, neige ich dazu es lesen zu wollen auch wenn ich dem vorher ehr kritisch gegenüber stand!
Ein ähnlicher Fall ist für mich Ursula Poznanski. Sie war auf der Buchmesse so superlieb und unheimlich hübsch, dass ich ihren Büchern eine Chance gebe obwohl ich sie immer nur durchschnittlich fand. Genauso Sebastian Fitzek, seine Präsenz auf Lesungen beeindruckt mich sehr. Wär diese nur halb so groß, wäre um seine Person wahrscheinlich niemals so ein Hype entstanden.
Für mich zeigt das einfach, dass Autoren die offen und zuvorkommend auf mich als Leser zukommen, besser Chancen haben als andere! Wenn mich ein Autor auch außerhalb seines Buches unterhalten kann, ist das schon fast die halbe Miete für den Buchkauf!
Eigentlich ist es schon wieder erschreckend, wie unwichtig beim Buchkauf der Inhalt des Buches ist. 

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