Samstag, 24. August 2013

Traumlos - Im Land der verlorenen Seelen von Jennifer Jäger



Traumlos - Im Land der verlorenen Seelen
von Jennifer Jäger

Auftakt der Traumlos-Reihe, ab 14 Jahren
Verlag: impress
eBook, ca. 194 Seiten
ISBN: 978-3-646-60002-5
Preis: 3,99 €




Klappentext:
Die siebzehnjährige Hailey kann nicht träumen und das, obwohl sie in einer Gesellschaft lebt, die durch ihre Träume gesteuert wird. Der Regierung ist sie ein Dorn im Auge und es dauert nicht lange, da muss auch Hailey an den Ort der Traumlosen – in die "Klinik", aus der keiner jemals zurückgekehrt ist. Doch dort lernt sie den ungewöhnlichen Jungen Caleb kennen, der ihr nicht nur hilft hinter das Geheimnis der Regierung zu kommen, sondern an den sie auch ihr Herz verliert …

Meine Meinung zum Buch:
Jennifer Jäger kenne ich ja schon von einigen anderen Büchern und damit auch ihren tollen, flüssigen Schreibstil. Sie hat eine tolle Art Dinge so zu beschreiben das man sie sich gut vorstellen kann, aber es nicht zu detailliert wird. Gefällt mir jedes Mal wieder richtig gut und deswegen habe ich mich schon total auf "Traumlos - Im Land der verlorenen Seelen" gefreut. Das ganze ist eine Dystopie und dadurch natürlich total in meinem momentanen Beuteschema!
Die Geschichte rund um die Protagonistin Hailey ist gut durchdacht und unheimlich spannend. Ich habe mir einige Zeit vorgestellt, wie ich mich fühlen würde wenn ich nicht träumen konnte. Wahrscheinlich würde das sogar in unserer heutigen Gesellschaft zu Irritationen führen! In einer Zeit, in der die Regierung die Bevölkerung durch die Träume steuert, ist es natürlich schon fast ein Todesurteil!
Hailey ist für mich eine sehr emotionale junge Frau, die manches Mal anders reagiert als ich es erwartet habe. Für mich war das jedoch nicht negativ, denn ich lasse mich gerne von der Autorin und ihren erschaffenen Figuren überraschen.
So detailliert Haileys Situation und Gefühlsleben auch beschrieben wurde, fehlte mir doch etwas die Beschreibung der Umgebung. Ich habe zu Beginn sehr wenig von der dystopischen Welt erfahren und konnte mich dort kaum zurecht finden. Zwar wurden Nach und Nach Details bekannt geben, aber ich könnte jetzt nicht benennen, wie z.B. Haileys Wohnort aussieht. Mir war das manches Mal einfach etwas zu schwammig beschrieben und ich fühlte mich mehr wie in einem Theaterstück. Man schaut als Zuschauer auf eine recht minimalistisch eingerichtete Bühne, die viel Platz für Fantasie lässt und der Hauptaugenmerk liegt schlussendlich auf den Darstellern.

Fazit:
Eine tolle Geschichte, allerdings hätte ich mir tiefere Einblicke in das Setting gewünscht!


Probelesen und kaufen könnt ihr das Buch hier 

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