Mittwoch, 6. November 2013

Humpelgreed von August Gral





Einzelband
Verlag: Papierverzierer
Taschenbuch, ca. 320 Seiten
ISBN: 978-3-944544-01-4
Preis: 12,95 €

Probelesen und kaufen könnt ihr das Buch hier





Klappentext:
An einem gewöhnlichen Tag in der kleinen italienischen Stadt hilft Tim seinem Onkel Antonio im Spezialitätengeschäft aus, bis ihn auf einmal der Piratenkapitän Humpelgreed überfällt, der ihn entführt und auf sein Schiff nach Seeland bringt. In dieser fantastischen Welt entzieht Humpelgreed Kindern ihre Fragen, die er braucht, um sein Schiff anzutreiben. Tim und zwei Dutzend andere Kinder müssen ihren Mut beweisen, um nicht vom Kapitän Humpelgreed verheizt zu werden. Werden sie Seeland rechtzeitig verlassen können, bevor ihre Fragen aufgebraucht sind? Oder werden sie leer und fragenlos durch die Welt irren, sofern sie jemals Seeland verlassen?

Meine Meinung zum Buch:
Ein Abenteuerbuch, dass mich mit einem Blick aufs Cover an Peter Pan denken lies aber dann doch ganz anders war. Die Idee die Hinter "Humpelgreed" steckt finde ich bezaubernd, allerdings war die Umsetzung manchmal nicht ganz optimal. Der Start in die Geschichte war für mich genauso verwirrend wie für den Protagonisten Tim. Der begegnete einem komischen Jung, der ihm ständig sagt das er keine Fragen stellen soll. Als er dann von dem Piraten Humpelgreed entführt wird und es sich herauskristallisiert, dass das Schiff mit den Fragen der Kinder angetrieben wird, lichtete sich der Nebel etwas. Für mich war es ein interessantes Detail, dass die Kinder nach dem Stellen der Frage sofort die Frage und alles damit Zusammenhängende vergaßen.
Mich lies das näher nachgrübeln, welche Fragen mir so wichtig wären, dass ich sie niemals aussprechen würde! Denn wenn z.B. die Frage "Wie geht es meinen Eltern?" gestellt worden wäre, würde man seine Eltern teilweise vergessen. Der Hintergrund der Geschichte lässt einen also durchaus nachdenklich werden und ich fand es auch bewundernswert wie viele belanglose Fragen dem Autor eingefallen sind, denn die Kinder haben natürlich schnell herausbekommen was es mit den Fragen auf sich hat!
Negativ viel mir dann aber der Protagonist Tim auf. Obwohl er noch ein Kind ist und entführt wurde hatte er kaum Heimweh. Selbst ich als „Erwachsene“ spüre manchmal Sehnsucht, und wenn ich mich daran erinnere was ich als Kind manchmal für einen Terz veranstaltet habe, obwohl ich nur bei meiner besten Freundin oder Oma übernachten sollte/wollte, kommt mir die Geschichte noch unrealistischer vor. Tim hätte ruhig noch eine ordentliche Dosis Sehnsucht und Heimweh vertragen können!
Trotz allem war es eine tolle Geschichte für junge und alte Abenteurer, die eine ganz besondere Atmosphäre mit sich brachte. Allerdings würde ich sagen, dass die Geschichte wahrscheinlich schöner ist, wenn man sie mit Kindern zusammen erlebt. Als Erwachsener viel es mir doch manchmal etwas schwer vollends in die Geschichte einzutauchen!

Fazit:
Eine tolle Geschichte mit interessanten Hintergrund - perfekt um sie mit seinen Kindern zusammen zu erleben!


Mein Dank für die Bereitstellung des Buches geht an Blogg dein Buch und den Papierverzierer Verlag!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Vielen Dank für deinen Kommentar!
Schaue doch in ein paar Tagen noch einmal vorbei, dann findest du bestimmt eine Antwort von mir ;)

 
design by Skys Buchrezensionen