Sonntag, 10. November 2013

Suche von Monica Kristensen





Auftakt der Spitzbergen-Reihe
Verlag: btb
Taschenbuch, ca. 336 Seiten
ISBN: 978-3-442-74434-3
Preis: 9,99 €

Probelesen und kaufen könnt ihr das Buch hier





Klappentext:
Longyearbyen, die Hauptstadt von Spitzbergen: Im städtischen Kindergarten gehen seltsame Dinge vor sich. Immer wieder verschwinden Kinder von dort. Sie sind nicht lange fort. Die Erzieherinnen sind beunruhigt, nehmen es aber nicht wirklich ernst, dass die Kinder nicht erzählen wollen, wo sie gewesen sind. Eines Tages tritt dann das Gefürchtete ein: Ein kleines Mädchen verschwindet - und taucht nicht mehr auf. Eine hektische Suche beginnt. Die Spuren, die sie hinterließ, führen in die Grubenschächte, hinunter in die Tiefe stillgelegter Kohlengruben auf Spitzbergen. Und bald wird klar, dass sie nicht die Einzige ist, die in der überschaubaren Welt von Spitzbergen verloren ging ...

Meine Meinung zum Buch:
Zu Anfang gefiel mir das Buch unheimlich gut. Es passte perfekt zur der draußen herrschenden Kälte und war sehr mysteriös und spannend. Leider hat es sich ziemlich gedreht. Die Autorin hat weitere Handlungsstränge eröffnet und sich in denen zwischendurch etwas verloren. Das Verschwinden des Mädchens ist ziemlich in den Hintergrund geraten. Plötzlich war die Jagd nach illegalen Jägern interessanter und wichtiger. Als der Augenmerk dann endlich wieder auf die Kinderentführung gelegt wurde, wurde der Fall dann auch schon aufgelöst. Auf den letzten 100 Seiten gab es dann noch ein nerviges Hin und Her, bis das Buch dann schlussendlich zu Ende war.
Für mich ist es kein Problem wenn ein Buch auch mal vorhersehbar ist, aber ich habe ein Problem damit wenn im Klappentext schon fast der Höhepunkt verraten wird. Ich habe kurz vorm Lesen des Buches den Fehler begangen, den Klappentext zu lesen. Dadurch habe ich dann immer darauf gewartet, dass endlich das Eintritt, was auf der Buchrückseite beschrieben wurde.
Die auf dem Buchrücken beschriebene hektische Suche nach dem Mädchen, kam mir dann auch sehr gemächlich vor. Da waren die auf dem Buchrücken nicht erwähnten Wilderer- und Schmugglergeschichten rasanter und spannender.
Alles in allem hatte Monica Kristensen eine wirklich tolle Idee, allerdings hat sie sich zu sehr in nebensächlichen Handlungssträngen verstrickt. Dafür konnte die Autorin einem Spitzbergen deutlich näher bringen, sodass ich sogar etwas neugierig auf die Gegend bin - es scheint ja eine Welt für sich zu sein!

Fazit:
Wunderschöne Beschreibungen der Gegend rund um Spitzbergen gepaart mit einem langweiligen Kriminalfall. Das vorhandene Potential wurde von der Autorin leider nicht genutzt!







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Vielen Dank für deinen Kommentar!
Schaue doch in ein paar Tagen noch einmal vorbei, dann findest du bestimmt eine Antwort von mir ;)

 
design by Skys Buchrezensionen