Donnerstag, 27. Februar 2014

Friedhofsnovelle von Corinna Annemarie Bergmann




Teil 1 & 2 der Friedhofsnovellen-Reihe
Verlag: Self Publishing
eBook, ca. 27 Seiten (Teil 1) & 64 Seiten (Teil 2)
ASIN: B00GGKMY8Y (Teil 1) & B00HGJ9338 (Teil 2)
Preis jeweils 1,99 €

Probelesen und kaufen könnt ihr das eBook hier:
Teil 1 & Teil 2





Klappentext:
Die Toten haben sich auf dem Friedhof ihre eigene - unterirdische - Welt geschaffen. Ihr Dasein ähnelt dem der Lebenden, wenn man von der Besonderheit absieht, dass sie auf einen Teil ihres Körpers reduziert sind: ihr Skelett, das sie pflegen müssen und das ihnen die typischen leiblichen Genüsse der Lebenden nicht mehr gestattet. Sie arrangieren sich mit ihrer Situation, indem sie neue Arten von Dienstleistungen kreieren. Doch auch im Tod ist nichts umsonst. Die verschiedenen Dienste müssen abgearbeitet werden und das soziale System dient im Großen und Ganzen der Zufriedenheit der Privilegierten, die es im Übrigen faustdick hinter den Ohrenknöchelchen haben…

Meine Meinung zum Buch:
Ich liebe es ja zwischendurch immer mal wieder eine Kurzgeschichte zu lesen, wenn diese dann auch noch mehrere Bände hat bin ich absolut begeistert! Genau so ist es bei den Friedhofsnovellen. Allerdings muss ich gleich zu Beginn anmerken, dass mir die Cover nicht ganz so gut gefallen. Sie sind zwar thematisch passend, allerdings kann man auf dem eBook-Reader schwer lesen, welches der erste Teil ist und welches der Zweite. Allgemein ist die Schrift auf dem Cover schwer zu lesen und geht schnell unter.
Kommen wir aber nun zu der Idee der beiden Teile. Gleich zu Beginn des ersten Teils lernt man das Skelett kennen. Zuerst ist es noch namenlos und wirkt wie frisch erwacht, bekommt es nach einer Weile ein Gesicht. War das Skelett doch einst ein männlicher Mensch ist sein Interesse nun natürlich an den weiblichen Skelett nicht gering! Für mich war es eine interessante Vorstellung, dass die Skelette weiterhin Gefühle empfinden können und ähnlich wie echte Menschen agieren.
Leider wird der Schreibstil dieser tollen Idee manchmal nicht ganz gerecht. Vor allem zum Einstieg in die Geschichte wirkt der Erzählstil etwas gestelzt und auch die ständige Wiederholung von "das Skelett" habe ich als störend empfunden.
Trotzdem konnte die Geschichte schnell einen Charme entwickeln, dem ich verfallen bin. Die Autorin wartet mit einigen skurilen Vorstellungen auf, die meiner Fantasie keine Grenzen gesetzt haben.
Sollte ich also mal im Dunkeln auf einem Friedhof unterwegs sein und ein Klappern hören, werde ich definitiv an Freiherr von Kohn und seine schräge Geschichte denken!

Fazit:
Zwei klapprig-kuriose Friedhofsgeschichten, die zum Schmunzeln einladen!



Die "Friedhofsnovelle"-Reihe:


Kommentare:

  1. Klingt morbide, aber unterhaltsam. Und ich habe einen nagelneuen E-Reader, da kommt dieser Tipp gerade recht!

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    1. Ah :) welchen hast du dir denn zugelegt?
      ich liebe es momentan über die Kurzgeschichten zu den Buchreihen zu lesen und die kommen ja immer nur für den Reader raus. Das ist immer so nett für zwischendurch :)

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