Donnerstag, 6. Februar 2014

Mord mit Schnucke von Brigitte Kanitz





Heidekrimi
Verlag: blanvalet
Taschenbuch, ca. 320 Seiten
ISBN: 978-3-442-38219-4
Preis: 8,99 €

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Klappentext:
Die Kommissarin Hanna Petersen wird nach Hassellöhne strafversetzt, einem Örtchen in der Lüneburger Heide. Doch die Idylle trügt ... Als ein Tourist bei einer Jagd ums Leben kommt, ist Hanna davon überzeugt, dass es kein Unfall war. Ihre Ermittlungen gestalten sich jedoch schwierig: Eine Heidschnuckenherde verwischt die Spuren im Wacholder, die Hasellöhner schweigen plötzlich wie ein Grab, und der junge Dorfpolizist Fritz Westermann verwirrt Hanna mit seinem Charme. Nur die alte Luise steht ihr bei – mit selbstgebrautem Wacholderschnaps, der alle Probleme dieser Welt lösen soll …

Meine Meinung zum Buch:
Seit ich die Autorin Brigitte Kanitz vor 1 1/2 Jahren für mich entdeckt habe, werde ich ganz hibbelig wenn ich von einem neuen Buchprojekt von ihr höre. Besonders die Romane, die in meiner und ihrer Heimat der Lüneburger Heide spielen, interessieren mich brennend. Als mir nun zu Ohren kam, dass es diesmal ein Heidekrimi werden sollte, war ich erstmal skeptisch. Krimis insbesondere regionale Krimis sind eigentlich so gar nicht meins, aber weil Brigitte Kanitz es geschrieben hat, wollte ich mich daran versuchen.
Was soll ich sagen? Ich liebe ab heute Heidekrimis! Die Autorin hat es geschafft in diesem Krimi so viel Charme und Witz unterzubringen, dass mir das Herz überlief. Dieses Mal spielt die Geschichte im fiktiven Hassellöhne. Der Ort liegt laut der Beschreibung im Buch sehr nahe an meinem ehemaligen Wohnort, was mich in den 320 Seiten so vieles entdecken ließ, dass ich gerne noch weiter gelesen hätte. Zusammen mit der Kommissarin Hanna Petersen entdeckte ich den kleinen Ort, der voller Vorurteile gegen über Fremden und Städtern nur so trotze. Einige dieser Einstellungen konnte ich wieder erkennen und muss sagen, dass solche Revolten gegenüber einer jungen Kommissarin durchaus realistisch sind.
Der Kriminalfall war ein typischer Dorfmord, der jedoch auf interessante Weise aufgezogen wurde. Bis kurz vor Schluss hatte ich keine Ahnung wer der Mörder war und die Autorin hat mich manches Mal auf die falsche Fährte gelockt. Zwischendurch hatte ich praktisch das ganze Dorf unter Verdacht...
Mir hat vor allem die Kombination aus Ermittlungzeit und Einfinden in die Dorfgemeinschaft sehr gut gefallen! So hat die Protagonistin oft nicht mehr Wissen über Personen oder Schauplätze wie ich als Leserin. Wie schon in den anderen Büchern von Brigitte Kanitz, gab es auch hier einige Kuriositäten und viele Schmunzler zu entdecken!
Schlussendlich kann ich nur sagen, dass ich mich freuen würde wenn die Kommissarin Hanna Petersen noch mehr Möglichkeiten zur Ermittlung in Hassellöhne bekommen würde!

Fazit:
Die kriminelle Lüneburger Heide wartet mit einigen Schmunzlern und spannenden Wendungen auf.
Bitte bitte mehr davon!



Weitere Bücher der Autorin:


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