Montag, 7. April 2014

Tote tragen keine Pelzmütze von Karin Baron





2. Teil der Fanny-Reihe, ab 12 Jahren
Verlag: Kosmos
Broschur, ca. 208 Seiten
ISBN: 978-3-440-14009-3
Preis: 9,99 €

Probelesen und kaufen könnt ihr das Buch hier





Klappentext:
Winterferien in Potsdam: Super! Doch statt Kuscheln mit ihrem Freund Jan, Spaziergängen und heißer Schokolade muss Fanny als Babysitter herhalten – und wird dabei unfreiwillig Zeugin eines Verbrechens. Wo ist das entführte Baby Tessa? Und was hat es mit dem Au-pair-Mädchen auf sich, das Fanny ständig über den Weg lauft? Fanny kann das Ermitteln nicht lassen und so steckt sie bald mitten in einem gefährlichen Chaos aus Liebe und Verrat.

Meine Meinung zum Buch:
Der zweite Teil der Fanny-Reihe sprüht einfach nur so für Witz, Charme und ein bisschen Spannung.
Seit Fannys ersten Kriminallfall auf Sylt ist nun ein halbes Jahr vergangen, sodass sie sich im winterlichen Berlin wiederfindet.
Allerdings wundert es mich, dass der Kosmos-Verlag ein Buch mit einem "Winter-Cover" ehr Richtung Frühling auf den Markt gebracht hat Ich denke im November oder Dezember wäre das Buch passender gewesen. So habe ich die ersten Sonnenstrahlen auf dem Balkon genoßen und zeitgleich mir innerlich mit dem Buch die Füße abgefroren... Ich kann auch verstehen, dass das Cover die Wenigsten zu dieser Jahreszeit zum Kauf animiert, denn wie das Cover schon suggeriert liegt in dem Buch Schnee und es ist bitterkalt!
Das Wichtigste ist dann aber doch der Inhalt - für mich ist die 16-jährige Protagonistin unheimlich liebenswert, denn sie hat einen hohen Gerechtigkeitssinn und verschließt nicht die Augen vor ihrer Umgebung. Sie hat war ihre pubertären Anfälle, allerdings ist das in dem Alter meiner Meinung nach normal und lässt das Buch und seine Figuren auch realer werden.
Da Fannys Vater auf einer Ausgrabung in Ägypten ist, verbringt Fanny die freie Zeit bei ihrer Mutter in Potsdam. Zwar findet sie es immer noch komisch, dass diese mit ihrem deutlich jüngeren Karate-Trainer durchgebrannt ist, aber dafür ist sie dadurch ihrem Freund Jan deutlich näher. Diesen hat sie im Sommer auf Sylt kennen und lieben gelernt, leider trennt sie die weite Entfernung zwischen Fannys Heimatstadt Hamburg und Jans Heimatstadt Berlin. Den Besuch bei ihrer Mutter nutzen die beiden also für schöne Pärchenstunden, die leider durch Fannys Babysitterdienst bei den Nachbarn manches Mal gestört werden.
Als Fanny dann vergisst das Babyfon wieder mit abzugeben, rutscht sie mittenrein in einen spannenden Entführungsfall. Sie wird unfreiwillig Zeuge einer Entführung, die durch eine Fehlkopplung über das Babyfon übertragen wird. Detektiv Fanny ist natürlich sofort Feuer und Flamme und versucht den Fall zu lösen. Dabei gelingt sie auch in die ein oder andere brenzliche Situation und muss den Kindsvater beschatten.
Immer an ihrer Seite ist ihr Freund Jan, sodass sie ganz nebenbei auch die ein oder andere schöne Zeit miteinander verbringen können.
Mir hat Fannys zweiter Fall unheimlich gut gefallen, denn er war weder brutal noch zu beängstigend. Vom Spannungsniveau ist die Geschichte mit den "Fünf Freunden" vergleichbar, also auch sehr gut für ängstliche Kinder und Jugendliche geeignet. Die Liebesgeschichte zwischen Jan und Fanny ist einfach schön und herzlich und kommt ganz ohne herzzerreißende Szenen aus.
Ich habe Fanny und ihre witzige, charmante Art sofort in mein Herz geschlossen und freue mich nun auf eine Fortsetzung der Reihe!

Fazit:
Fanny ist pfiffig und sehr unterhaltsam. Ein tolles Buch für Jugendliche die etwas ängstlich sind es aber es trotzdem spannend mögen!




Die Fanny - Reihe:


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