Freitag, 15. August 2014

So geht Liebe von Katie Cotugno





Einzelband, ab 14 Jahren
Verlag: Heyne
Hardcover, ca. 320 Seiten
ISBN: 978-3-453-26859-3
Preis: 15,99 €

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Klappentext:
Mit fünfzehn bringt Reena im Restaurant, wo sie nach der Schule bedient, die Bestellungen durcheinander, sobald Sawyer auftaucht. Sie steht schon immer auf ihn, ist aber viel zu schüchtern, ihm ihre Gefühle zu zeigen. Mit siebzehn kommt sie mit ihm zusammen, irgendwie, es scheint Reena wie ein verrückter Traum. Der ein paar Monate später auch schon wieder vorbei ist, für Reena allerdings nicht folgenlos: Sie ist schwanger – und Sawyer verschwindet ohne ein Wort des Abschieds. Mit neunzehn steht sie ihm im Supermarkt plötzlich wieder gegenüber, und er nimmt sie in die Arme, als sei nichts geschehen. Doch Reena ist jetzt eine andere, sie hat ihre kleine Tochter Hannah, die sie über alles liebt. Sie wird nie wieder auf irgendeinen Typen hereinfallen, der sie dann einfach sitzen lässt. Die Geschichte mit Sawyer ist vorbei – oder?

Meine Meinung zum Buch:
Für mich ist "So geht Liebe" ein schwieriges Buch, denn aufgrund des Klappentextes wollte ich die Geschichte wirklich gerne mögen. Leider war aber die Protagonistin Reena für mich recht unsympathisch. Ich konnte mir ihrer Art einfach so gar nichts anfangen. Sie lässt sich von ihrer Umwelt total einschüchtern und ist auch furchtbar naiv. Auf der anderen Seite darf man mit 15 auch naiv sein, oder?!
Für mich ist die Geschichte ein Wechselbad der Gefühle. Die Rückblicke auf die Zeit vor Reenas Schwangerschaft waren anstrengend, weil sie einfach so typisch Teenie war. Der Blick auf die Zeit jetzt, ein Stück nach der Schwangerschaft, war für mich leichter zu ertragen. Reena ist mit der Zeit erwachsener geworden und tritt auch mal für ihre Meinung ein. Meiner Meinung nach sollte sie das viel öfter tun, vor allem weil sie von vielen Leuten durch die Schwangerschaft unfair behandelt wurde.
Allgemein war mir die Geschichte in weiten Teilen zu platt und vor allem zu vorhersehbar. Reenas Leben befindet sich in einer Sackgasse. Sie jobbt im Restaurant und erzieht nebenbei ihr Kind. Für ihre Teenieschwangerschaft wird sie von allen schräg angeschaut, und die Eltern des Kindsvaters stehen auch nicht zu ihrem Enkel. Als dann der Kindsvater Sawyer wieder auftaucht gehts natürlich rund. Reena beginnt langsam die Erinnerung zu verarbeiten, nicht nur in Bezug auf die Schwangerschaft und das Abhauen von Sawyer. Auch ihre Freundschaft zu ihrer damaligen besten Freundin arbeitet sie auf. Dabei kommt so manch eine Wahrheit ans Licht, mit der ich nicht gerechnet habe.
Dafür war die Liebesgeschichte leider zu gestellt. Oft konnte ich die großen Gefühle von Sawyer und Reena nicht greifen. Alles wirkte wie weichgezeichnet und ohne Herzschmerz. Es war mir ehr gleichgültig, ob die beiden zueinander finden oder ob Reena Sawyer ignoriert. Ich konnte einfach keine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen, obwohl ich mir so viel von diesem Buch erhofft habe. Erwartet habe ich eine berührende Liebesgeschichte mit Elementen aus dem wahren Leben. Leider fehlte mir die Prise Realität und vor allem die Liebe!

Fazit:
Eine Geschichte die mein Herz berühren sollte, es aber leider nicht getan hat!

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