Sonntag, 17. August 2014

Verliebt, verloren, verzaubert von Melanie Neupauer





Teil 2 von "Das Geheimnis der schwarzen Rose"
Verlag: impress
eBook, ca. 272 Seiten
ISBN: 978-3-646-60041-4
Preis: 3,99 €

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Klappentext:
Die große Liebe zu finden, ist ja bekannterweise nicht leicht. Da ist es wirklich bitter, wenn es dann klappt und der Junge sich im nächsten Moment quasi in Luft auflöst. Keine schwarzen Rosen mehr auf dem Nachtkästchen, keine geheimen Briefe mehr im Kamin. Natalie ist untröstlich und bereit, alles dafür zu tun, um Artus wiederzusehen. Dafür muss sie aber in die Vergangenheit reisen und eine geheimnisvolle Prophezeiung entschlüsseln. Und sie hat keinen Plan, wie sie das anstellen soll …

Meine Meinung zum Buch:
Da ich ein riesen Fan des Dilogie-Auftaktes bin, war klar dass nun auch der Abschluss "Verliebt, verloren, verzaubert" her musste. Ich freute mich schon auf die fantasievolle Welt von Melanie Neupauer, aber vor allem auf den kleinen Haustroll. Etwas niedlicheres als ihn, habe ich vorher noch nie gelesen!
Mit riesen Vorfreude stürzte ich mich also ins Vergnügen und dann das: mir gefiel es überhaupt nicht! Die von mir vorher noch angepriesene Welt wirkte farblos und einfallslos. All diese liebevollen Details waren plötzlich nicht mehr da und Natalie gefiel mir als Protagonistin überhaupt nicht mehr. Sie wirkte so unheimlich pubertär auf mich, sodass ich gar keinen Spaß mehr an der gemeinsamen Reise hatte.
Ich fühlte mich in der Geschichte überhaupt nicht aufgehoben, sondern ehr wie in einer fremden Stadt ausgesetzt. Die Geschehnisse wirkten an den Haaren herbeigezogen und auch Natalies Begeisterung für den dunklen Prinzen Artus konnte ich nicht nachvollziehen. Was ich jedoch überhaupt nicht mochte, ist das plötzliche Auflösen von Problemen. War Natalie noch zu Beginn wegen Landesverrats von dem Geheimbund angeklagt, wurde sie plötzlich so mir nichts dir nichts angesehenes Mitglied in eben diesem. Wo bleibt denn da die Logik?! Für jedes Problem gab es eine Lösung die Natalie in gutem Licht dastehen ließ und mich einfach nur nervte.
Hätte ich nicht so viel Gefallen an dem ersten Teil "Verliebt, verlobt, verflucht" gefunden, hätte ich schon vor der Hälfte des eBooks abgebrochen. So habe ich mich mit Natalie in die Vergangenheit begeben um dort Artus wieder zu treffen. Aber auch dort konnte die Autorin mich nicht milde stimmen. Alles wirkte absolut steif und an den Haaren herbei gezogen. Es fehlte einfach die Leichtigkeit und Detailverliebtheit aus dem ersten Teil. Mir ist absolut schleierhaft, wo die Autorin die Liebe zu ihrer erschaffenen Fantasiewelt verloren hat, denn im zweiten Teil konnte ich davon leider gar nichts mehr spüren.
Meiner Meinung nach, sollte man den ersten Teil dringend lesen aber sich dann mit dem Ende zufrieden geben. Der zweite Teil reicht lange nicht an den ersten herran und würde einen nur enttäuschen!

Fazit:
Leider fehlte der Fantasiewelt die Tiefe und Liebe des ersten Teils. Wäre der liebenswerte Haustroll nicht gewesen, hätte ich mich zu zwei Sternen kaum überreden können!



Die "Das Geheimnis der schwarzen Rose"-Dilogie:


Kommentare:

  1. Zu früh auf "veröffentlichen" geklickt oder gibt es zu diesem Buch einfach nichts zu sagen? *zwinker*
    LG
    Yvonne

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    1. Hallo Yvonne,
      Blogger und ich stehen leider momentan auf Kriegsfuß mit einander... Nun hab ichs aber wieder grade gezogen :)
      Liebe Grüße
      Julia

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Vielen Dank für deinen Kommentar!
Schaue doch in ein paar Tagen noch einmal vorbei, dann findest du bestimmt eine Antwort von mir ;)

 
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