Freitag, 5. Dezember 2014

The Diviners - Aller Anfang ist böse von Libba Bray





Auftakt einer Trilogie, ab 14 Jahren
Verlag:dtv
Hardcover, ca. 704 Seiten
ISBN: 978-3-423-76096-6
Preis: 19,95 €

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Klappentext:
New York, 1926: Wegen eines kleinen "Zwischenfalls" wurde Evie O'Neill aus ihrer langweiligen Kleinstadt ins aufregende New York verbannt. Dort genießt sie das wilde Partyleben, bis ein seltsamer Ritualmord die Stadt erschüttert - und Evie über ihren Onkel, den Direktor des Museums für Amerikanisches Volkstum, Aberglauben und Okkultes plötzlich mitten in den Mordermittlungen steckt. Schon bald weiß sie mehr als die Polizei. Denn Evie hat eine geheime Gabe, von der niemand wissen darf: Sie kann Gegenständen die intimsten Geheimnisse ihrer Besitzer entlocken. Doch sie hat keine Ahnung, mit welch entsetzlicher Bestie sie es zu tun bekommt …



Meine Meinung zum Buch:
Von diesem Buch war ich tief beeindruckt, denn es hat ganze 700 Seiten und ist damit definitiv kein Handtaschenbuch. Eigentlich mache ich um Wälzer immer einen kleinen Bogen, aber da der Klappentext so besonders war, habe ich mich ins Vergnügen gestürzt.
An einen Wälzer habe ich praktisch die gleichen Erwartungen wie an andere Bücher: nach 100 Seiten sollen sie mich begeistern können, sie sollen mich neugierig machen und mir einen guten Überblick über die Geschehnisse geben.
Leider war das alles, was Diviners - Aller Anfang ist böse nicht mitgebracht hatte! Mir fiel es schwer den Zusammenhang zwischen den ganzen Sichtweisen zu erkennen, auch konnte ich die Protagonisten kaum einschätzen. Für mich waren alle bis auf Evie ein unbeschriebenes Blatt. Evie war mir aber dafür unglaublich unsympathisch. Auf mich wirkte sie wie eine hochnäsige, naive, egoistische Partyqueen. Fehler konnte sie überhaupt nicht einsehen und eigentlich ging es ihr immer nur ums Party machen und Sensationen auszugraben.
Auch wurde für mich zu Beginn überhaupt nicht klar, wer oder was die Diviners eigentlich sind. Dafür dass der Buchtitel so lautet hat die Autorin Libba Bray weitere Erklärungen dazu sehr schwammig gehalten. Dadurch blieben die Zusammenhänge zwischen den Protagonisten mehr als unklar.
Nach 250 Seiten war ich wirklich kurz davor, dass Buch abzubrechen. Einzig allein Libba Brays angenehmer Schreibstil hat mich bei Laune gehalten. Die Autorin hat eine sehr direkte, unverblümte Art Dinge zu beschreiben, was mir außerordentlich gut gefallen hat.
Als dann auch noch ein paar Geheimnisse von Buchcharakteren angedeutet wurden, wurde ich dann doch neugierig. Ich hätte erwartet, dass vor allem die Ermittlungsarbeit rund um die Ritualmorde meine Neugier wecken würde, aber das blieb leider aus. Zwar wurden die Ritualmorde und die Geschehnisse danach auch recht detailiert beschrieben, aber mich haben sie leider nur verwirrt.
Mir fehlte in der Geschichte rund um Evie einfach der rote Faden. Zwar ist einiges im Buch passiert, aber ich konnte niemals wirklich deuten wie alles zusammenhängt und wohin die Reise eigentlich gehen soll.
Erst werde ich Zeuge von Evies Fähigkeit aus Gegenständen die Geheimnisse ihrer Besitzer lesen zu können, dann werde ich als Strafe mit ihr nach New York verfrachtet, wo wir bei ihrem Onkel, den Direktor des Museums für Amerikanisches Volkstum, Aberglauben und Okkultes unterkommen. Zwischendurch wurden wir von einem charmanten Dieb ausgeraubt, ich durfte einer anderen Person über die Schulter schauen, wie er Lottozahlen auf den Sraßen New Yorks einsammelt und weiter nach dem roten Faden suchen. Als dann der erste Ritualmord geschah und Evies Onkel von der Polizei um Hilfe gebeten wurde, war ich leider auch nicht schlauer. Zwar dreht sich das ganze Buch rund um ungewöhnliche, mystische Fähigkeiten von Personen, aber was die genaue Definition eines Diviners ist, blieb über hunderte von Seiten unklar.
Schlussendlich hat das Buch für mich nur der Schreibstil Libba Brays und meine Sucht nach dem Aufdecken von Geheimnissen, gerettet!

Fazit:
Eine verwirrende Geschichte, die für mich zu wenig Dinge zu Beginn klar definiert hat. Dazu kam dann auch noch die furchtbar unsympathische Protagonistin Evie. Da wäre mehr möglich gewesen!


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